Immo-Gö

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SPANNUNGEN MIET- ZU WOHNUNGSEIGENTUMSRECHT

17. Veranstaltung am 13. März 2010

Die 17. Immobilienrechtsveranstaltung stand ganz im Blickpunkt der vermieteten Eigentumswohnung. Hier zeigen sich erhebliche Abweichungen zwischen dem Mietrecht und dem Wohnungseigentumsrecht. Eine Aktuelle Entscheidung des Bundesgerichtshofs zur Umlage der Grundsteuer im vermieteten Wohnungseigentum belegt das hohe Spannungspotential, das überwiegend nicht bekannt und aufgearbeitet ist. Die intensive Beratungsarbeit der Haus Grundeigentümervereine sowie Mietervereinen im Bereich des Betriebskostenrechts mit nahezu 38 % der Beratungsfälle in den letzten Jahren zeigen das erhebliche Informationsbedürfnis. Herr Dr. Hildebrandt legte in seinem Referat über die Abrechnungsdivergenzen zwischen Wohnungseigentumsrecht und Mietrecht die unterschiedlichen Betriebskostenbegriffe dar, die Unterschiede im Abfluss- und Leistungsprinzip sowie den Umlageschlüsseln und Abrechnungszeiträume wurden aufgezeigt. Ferner beleuchtete er die Möglichkeiten der Kontrollrechte des Mieters und der Informationspflichten des Vermieters.

Herr Rechtsanwalt Grundei befasste sich mit Gemeinschaftsordnung und Mietvertrag und damit mit der Eingliederung des Mieters und seines Mietvertrages in das Gemeinschaftsverhältnis der Wohnungseigentümer. Der Mieter ist in der Regel an Entscheidungen der Wohnungseigentümergemeinschaft nicht beteiligt. Durch geeignete Regelungen in Mietvertrag und Gemeinschaftsordnung gilt es umzusetzen, dass der Mieter an die Gemeinschaftsordnung gebunden ist. Welche Möglichkeiten sich aufzeigen, wenn dieses nicht gelingt, wird ebenfalls Gegenstand des Referates sein.

 

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